Being at home in the post-migratory society

Kategoriat: Yhteiskunta, Ajankohtaista, Tiede
Paikka: Zürich
Aika: 19.00 – 21.00 Uhr
Päivämäärä: 03.05.2017
Osoite :

Zentrum Karl der Grosse, Kirchgasse 14, 8001 Zürich

Linkki: https://www.facebook.com/events/1325532814192594/
Lisätietoa:

SVFF/Carmen Steimann

E-Mail: carmen.steimann@swissonline.ch
Yhteistyössä:

Die Schweizerische Vereinigung der Freunde Finnlands SVFF, Zentrum Karl der Große

PODIUMSGESPRÄCH in englischer Sprache.

Mit
Katharina Morawek, künstlerische Leiterin, Shedhalle Zürich
Ahmed Al-Nawas, Kunst-Kurator, Helsinki

Moderation: Dr. Laura Hirvi, Leiterin des Finnland-Instituts in Deutschland

2017 feiert Finnland sein 100-jähriges Jubiläum. Die Feier gilt dem Nationalstaat, Finnland als Heimatland. Aber welche Bedeutung haben Heim und Heimat im Allgemeinen in unserem Zeitalter, das gekennzeichnet ist von Mobilität? In Debatten, die mit dieser Frage verbunden sind, kommt das Konzept postmigrantisch geprägter Gesellschaften auf. Welche Merkmale zeichnen eine postmigrantische Gesellschaft aus? Wie erschafft man in der postmigrantischen Gesellschaft Heimat und wie lässt sie sich beispielsweise mittels Wissenschaft und Kunst gestalten?

Katharina Morawek ist künstlerische Leiterin der Shedhalle Zürich, einem Ort für die Erprobung neuer Formen künstlerischer Praxis mit gesellschaftspolitischem Bezug. Morawek lehrte an der Akademie der bildenden Künste Wien und der F+F Schule für Kunst und Medien in Zürich. Sie ist Initiatorin zahlreicher Projekte zu Geschichtspolitik, Migration und Demokratie und Mitinitiatorin der stadtweiten Initiative Wir alle sind Zürich, einem Forum für eine neue demokratische Politik für „alle, die hier sind und noch kommen werden“. 2017 erscheint die Publikation Urban Citizenship. Demokratisierung der Demokratie im Verlag für moderne Kunst Wien (herausgegeben mit Martin Krenn).

Ahmed Al-Nawas ist Kurator mit Sitz in Helsinki. Seinen Masterabschluss Curating and Visual Culture absolvierte er an der dortigen Aalto-Universität. Von Oktober 2015 bis April 2016 wurde sein Projekt Remembering Silences von Checkpoint Helsinki präsentiert. Des Weiteren ist er Mitbegründer von Third Space, einem Kollektiv-Kunstraum in Helsinki, in welchem durch Klang-, Performance-,  visueller und gesprochener Kunst versucht wird, Vorurteile über „das Andere“ zu destabilisieren.

Laura Hirvi wuchs als Tochter einer Finnin und eines Deutschen in Mannheim zweisprachig auf und ging nach dem Abitur über Stationen in Finnland, Berlin und Indien zum Studium nach Jyväskylä. Als Wissenschaftlerin war sie später in den USA und in Helsinki tätig. Die promovierte Ethnologin leitet seit Anfang 2015 das Finnland-Institut in Deutschland und lebt zusammen mit ihrem Ehemann und ihren zwei Töchtern in Berlin.

 

Katharina Morawek, Foto: privat